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Standortbestimmung

Konstante Schläge brauchen eine gute Ansprechposition. Der Neigungswinkel des Oberkörpers und die Augenlinie spielen dabei als Referenzpunkte eine wichtige Rolle.

 

Es gibt bestimmte Winkel in der Ansprechposition, die, – sofern sie korrekt sind, – für Stabilität sorgen und zu einer konstanten Schwungebene führen. Dies wiederum hilft Ihnen, geradere, längere und vor allem beständigere Schläge zu machen. Alle Spitzenspieler wissen um diese Tatsache. Daher arbeiten sie gerade in diesem Bereich immer wieder an Details, um wiederholbare und kontrollierte Schläge machen zu können. Denn: Wer nicht richtig am Ball steht, muss im Schwung kompensieren. Die Folge sind dann meist schlechte Schläge. Für uns von Logical Golf sind zwei Dinge von größter Bedeutung: Die Neigung des Oberkörpers nach vorne; Die Augenlinie

 

Der Oberkörper ist in der Ansprechposition von größter Bedeutung, damit die Einleitung eines soliden Rückschwungs möglich ist, der auf der richtigen Schwungebene verläuft. Der Schläger sollte so am Ball stehen, dass die Verlängerung des Schafts auf der Höhe des Bauchnabels endet (Bild rechts). Diesen Winkel sollte der Schaft auch im Treffmoment haben. Dann können Sie davon ausgehen, dass die Schläge kraftvoll und gerade sind.

 

Idealerweise zeigt die Gürtelschnalle auf den Ball, und die Knie sind so gebeugt, dass sie über der Mitte des Fußes sind. Zeigt die Gürtelschnalle nicht auf den Ball, wird der Schläger zu Beginn des Rückschwungs mit den Armen gehoben. Ist die Position dagegen korrekt, haben Sie genug Platz für die Hüft- und Schulterdrehung. Die Oberkörperrotation bringt den Schläger auf die richtige Schwungebene und in eine energiegeladene Position am Ende des Rückschwungs. Achten Sie darauf, dass sich die Neigung des Oberkörpers während des gesamten Schwungs bis zum Treffmoment nicht verändert. Um dies zu unterstützen, drehen Sie am besten Ihre Füße in der Ansprechposition leicht nach außen. Die Oberschenkeldrücken zur besseren Stabilisierung leicht nach innen (Bild 2). Zudem erleichtert diese Fußstellung die Gewichtsverlagerung auf das rechte Bein im Rückschwung (Bild 3). Am Ende des Durchschwungs sollten Sie eine »gerade« Position einnehmen. Das heißt, der Oberkörper ist aufrecht, die Schultern und Hüften sind parallel zum Horizont und der Blick ist nach vorne gerichtet (Bild 4).

Die Augenlinie

Sie wird oft vernachlässigt, dennoch ist sie enorm wichtig für eine gut ausbalancierte Haltung, die es Ihnen erlaubt, den Schläger auf der richtigen Ebene zu schwingen. Richten Sie die Augen auf den Ball oder leicht rechts davon. Die Arme sollten locker und entspannt herabhängen (Bild 5). Oberkörper und Schultern sind leicht gerundet (Bild 6). So schaffen Sie die besten Voraussetzungen für einen weichen Schwungbeginn und Rhythmus. Entspannte Schultern und Arme ermöglichen es Ihnen, einen Rhythmus zu entwickeln, der den Schlägerkopf stark beschleunigt. Ist die Augenlinie in der Ansprechposition zu hoch (Bild 7), ist die Schwungbewegung schlecht ausbalanciert. Der Körper wird zu stark eingesetzt, die Schwungebene ist nicht konstant und der Rhythmus viel zu schnell (Bild 8 bis 10). Anhand des Hula-Hoop-Reifens können Sie gut erkennen, dass sich Arme und Körper nicht synchron bewegen. Stimmt die Augenlinie in der Ansprechposition, sind Arme und Körper perfekt aufeinander abgestimmt (Bild 11 bis 13).

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